Erfolgreicher DaWanda-ShopSelbstgenähtes online verkaufen: Ich zeige dir in 20 einfachen Schritten, wie du aus deinem DaWanda-Shop das Beste herausholen kannst um damit richtig durchzustarten.

Ich betreibe meinen DaWanda-Shop mittlerweile seit fast 2 Jahren. Zu Beginn habe ich ausschließlich Selbstgenähtes verkauft, dann kamen die Schnittmuster hinzu. Im Laufe der Zeit habe ich viel recherchiert, ausprobiert und optimiert.

In diesem Beitrag habe ich die 20 wichtigsten Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen DaWanda-Shop für dich zusammengetragen. Falls noch etwas fehlt, kannst du gern einen Kommentar unter dem Beitrag hinterlassen. Ich hoffe, ich kann dir mit meinen Tipps weiterhelfen und dein DaWanda-Shop wird so richtig Erfolg haben! Falls du dich auch für die Grundlagen des Verkaufens bei DaWanda interessiert, ist dieser Beitrag vielleicht noch hilfreich für dich: DaWanda & Etsy als Vermarktungstools

Inhaltsverzeichnis

  1. Verwende großartige Produktfotos
  2. Verfasse eine attraktive Produktbeschreibung
  3. Wähle attraktive Produkttitel und Schlagworte
  4. Optimiere deinen Shop für Suchmaschinen (SEO)
  5. Erstelle ein aussagekräftiges Verkäuferprofil und Profilfoto
  6. Entwickle einen einheitlichen Markenauftritt für deinen Shop
  7. Verknüpfe deinen Shop mit deinem Blog und deiner Facebook-Seite
  8. Verknüpfe deinen Shop mit anderen Shops
  9. Kalkuliere realistische Preise
  10. Biete transparente Versandkosten und Kombiversand an
  11. Sorge für einen professionellen und rechtssicheren Shopauftritt
  12. Biete einen exzellenten Kundenservice
  13. Halte dich an versprochene Lieferzeiten
  14. Sende deinen Kunden einen persönlichen Gruß
  15. Sammle Feedback von Außenstehenden
  16. Vergleiche deinen Shop mit erfolgreichen DaWanda-Shops
  17. Besuche die DaWanda-Verkäuferseminare
  18. Nimm an Rabattaktionen und Kreativwettbewerben teil
  19. Zeige dein Können mit einem Gast-DIY oder Shop-Portrait im DaWanda-Blog
  20. Integriere deinen Shop und schalte Werbung

1. Verwende großartige Produktfotos

Deine Produktfotos sind fast das Wichtigste an deinem Shop. Wenn die Fotos deine potentiellen Kunden nicht auf den ersten Blick überzeugen, klicken sie innerhalb weniger Sekunden weg und schauen sich im nächsten Shop um. Deine Fotos sind das Aushängeschild deines Shops, sie stehen für deinen Stil, deine Werte, deine Qualität.

  • Die Produktfotos sollten immer gut ausgeleuchtet sein. Fotografiere am besten an einem hellen Tag auf einem Tisch neben einem großen Fenster. So kommt genügend Tageslicht hinein.
  • Achte darauf, dass dein Artikel keine zu starken Schatten wirft. Fotografiere nicht mit hartem Blitzlicht oder direkter Sonneneinstrahlung, weil sonst die Kontraste und Schatten zu hart werden.
  • Der Hintergrund deiner Fotos sollte einheitlich und ruhig sein – und am besten für all deine Produktfotos gleich. So erhält dein Shop ein stimmiges Gesamtbild. Gut geeignet sind z.b. helle einfarbige Tischplatten oder Tapeten. Für besonders hochwertig anmutende Fotos kannst du dir auch eine kleine Fotobox selber bauen.
  • Fotografiere dein Produkt aus verschiedenen Ansichten und Entfernungen. Als Startbild solltest du eine frontale Gesamtansicht deines Produktes wählen. Für die drei weiteren Fotos in der DaWanda-Produktansicht empfehle ich 1-2 Detailfotos (Nahaufnahmen) sowie 1-2 Fotos des Produktes aus einer anderen Perspektive.
DaWanda Produktfotos
DaWanda Produktfotos (vlnr: Medaillonkette* von Villa Sorgenfrei, Schöne Tage Box* von sperlingB.design und Bleistiftrock* von Bonnie & Buttermilk)

Im DaWanda-Blog findest du eine umfangreiche Artikelsammlung zum Thema „Wie mache ich gute Produktfotos?“ Arbeite sie unbedingt durch! Hier findest du die einzelnen Kapitel:

Hier geht es zu den einzelnen Kapiteln:

» 
Das perfekte Foto: Welche Kamera ist die richtige?

» Das perfekte Foto: Welche Ausrüstung ist wichtig?
» 
Das perfekte Foto: Fotobox selber bauen! 

» Das perfekte Foto: Richtig beleuchten! 

» Das perfekte Foto: Schmuckfotos – So macht’s goldschmiedeberlin!
» Das perfekte Foto: Die passenden Kameraeinstellungen wählen! 

» Das perfekte Foto: Bilder bearbeiten

2. Verfasse eine attraktive Produktbeschreibung

Mit der Produktbeschreibung hilfst du dem Kunden, sich das Produkt dreidimensional vorzustellen. Es sollten alle Fragen beantwortet werden, die der Kunde sich stellen könnte.

  • Wie groß ist das Produkt?
  • Welche Farbe und Beschaffenheit hat es?
  • Wofür kann man es verwenden
  • Für wen wäre es als Geschenk perfekt geeignet?

Neben den sachlichen Fakten solltest du mit deinem Beschreibungstext auch die Emotionen deiner potentiellen Kunden ansprechen, z.B.

  • Was macht dein Produkt so einzigartig?
  • Wie fühlt es sich an, wie riecht es?
  • Welche besonderen Materialien oder Handwerkstechniken hast du verwendet?
  • Steckt eine besondere Geschichte hinter deinem Produkt / deiner Idee?

Außerdem ist es auch immer ein tolles Extra, wenn du authentisches Kunden-Feedback mit einfließen lässt. Bei meinen Schnittmustern stehen immer ein paar Kundenzitate dabei, wie z.B. „Sehr gut! Ich habe selten ein so ausführlich beschriebenes EBook gesehen! (Katharina)“. Achte darauf, dass das Kunden-Feedback immer ehrlich, authentisch und kurz gefasst ist.

Bei Textilien musst du zudem noch die Kennzeichnunspflicht beachten. Informationen dazu findest du im Beitrag Kennzeichnung von Textilien

Weitere Tipps für die Produktbeschreibung findest du hier:

» Shop professionalisieren mit der richtigen Artikelbeschreibung
» Steigerung der Verkaufszahlen durch attraktivere und informativere Texte

3. Wähle attraktive Produkttitel und Schlagworte

Damit deine Produkte auch gefunden werden, sollten deine Produkttitel und die jeweiligen Schlagworte pro Produkt beschreibende Wörter und Wortgruppen enthalten. Dabei sollten die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Welche Suchbegriffen würden deine Kunden wahrscheinlich verwenden?
  • Um was für ein Produkt handelt es sich? (z.b. Tasche)
  • Aus welchem Material wurde das Produkt herstellt? (z.b. Baumwollstoffe)
  • Wie groß ist es?
  • Welche Farbe hat es?
  • Wie wurde es hergestellt?
  • Für wen ist es?

Nutze auf jeden Fall den zur Verfügung stehenden Platz aus und vergib soviele (passende) Schlagworte wie möglich. Auch im Produkttitel solltest du soviele „Schlüsselwörter“ wie möglich unterbringen.

z.B. „Große Umhängetasche aus Baumwolle und Leder“

Stichworte: Umhängetasche, Tasche, Baumwolle, Leder, Tragetasche, Handtasche,Shopper, Beutel, nähen, Frauen

Weitere Tipps zur Formulierung von Produkttitel, Beschreibung und Tags findest du in diesen Beiträgen:

» SEO für Handmade-Verkäufer
» Shop professionalisieren mit der richtigen Artikelbeschreibung

4. Optimiere deinen Shop für Suchmaschinen (SEO)

Damit dein Shop über Suchmaschinen und innerhalb von DaWanda gefunden wird, solltest du einige Kriterien beachten. Im DaWanda-Verkäuferportal findest du viele hilfreiche Infos und Tipps dazu:

» Einleitung
» SEO für Deinen Shop (1): Keywords
» SEO für Deinen Shop (2): Gesamtauftritt
» SEO für Deinen Shop (3): Produktseiten
» SEO für Deinen Shop (4): Linkaufbau
» SEO-Glossar

5. Erstelle ein aussagekräftiges Verkäuferprofil und Profilfoto

Deine Kunden müssen Vertrauen fassen, bevor sie bei dir etwas kaufen. Dein Verkäuferprofil bietet dir die Möglichkeit, sich deinen Kunden vorzustellen und sie ein wenig hinter die Kulissen blicken zu lassen. Wenn du einen eigenen Blog oder eine Facebookseite hast, solltest du sie hier angeben. Im Profiltext solltest du ein wenig über dich und die zentralen Punkte deiner Arbeit berichten und auf deinen Blog verweisen.

Dein Profilfoto sollte professionell sein, darf aber ruhig ein wenig unkonventionell daherkommen. Es muss also nicht das superseriöse Passfoto sein, aber auch nicht das Urlaubsfoto mit dem Cocktailglas. Bitte einen Freund oder Bekannten mit fotografischem Talent, ein Portrait von dir zu machen, vor einem einheitlichen Hintergrund oder sogar an deinem Arbeitsplatz. So wirkst du authentisch und seriös.

Mein Profil sieht z.b. so aus:

DaWanda Profil

Anstelle des Profilfotos kannst du auch dein Logo verwenden. Hier noch ein paar Beispiele erfolgreicher Shops:

DaWanda Profilfotos
DaWanda Profilfotos (vlnr: RevoluzZa*, jolijou*, AnneSvea* und Eine der Guten*)

6. Entwickle einen einheitlichen Markenauftritt für deinen Shop

Dein Shop sollte insgesamt einen roten Faden haben. Dein Logo, Shopbanner, die Produktfotos und alle Texte sollten aufeinander abgestimmt sein und eine einheitliche Aussage vermitteln. Hierfür solltest du dir im Voraus überlegen, wofür dein Label bzw. deine Marke steht, was für eine Aussage du damit vermitteln willst und wie dein Stil bzw. die Tonalität sein sollen (Stichwort Corporate Identity).

Daran anlehnen (und konsequent durchziehen) sollten sich dann dein Logo, deine verwendeten Farben & Schriftarten, sowie auch dein Profilfoto und alle Texte. Ein paar Beispiel-Banner und Fotos findest du im Beitrag Shop personalisieren

Beim Shop „Eine der Guten“ ist das super umgesetzt – alles passt perfekt zusammen und ergibt ein harmonisches Gesamtbild:

Shopbeispiel "Eine der Guten"
Shopbeispiel „Eine der Guten*“

7. Verknüpfe deinen Shop mit deinem Blog und deiner Facebook-Seite

Veknüpfe dein Verkäuferprofil bzw. deinen Shop unbedingt mit deinem Blog und mit Facebook. In deinem persönlichen Profil unter „Mein DaWanda“ kannst du dein Profil mit Facebook verknüpfen. Beim Unterpunkt „Über mich“ auf der gleichen Seite kannst du ebenfalls deine Facebookseite angeben, sowie die Webadresse und RSS-Feed zu deinem Blog.

Wenn du einen Blog hast, füge den Link zum RSS-Feed unbedingt hinzu! Deine aktuellen Blogbeiträge werden dann in deinem Shop und Profil angezeigt:

Blog in DaWanda

Außerdem kannst du deinen Shop direkt auf deiner Facebook-Seite und deinem Blog einbinden. Mehr dazu erfährst du in Punkt 20.

8. Verknüpfe deinen Shop mit anderen Shops

DaWanda ist eine Gemeinschaft von Handmade-Fans – daher ist der Austausch und die Vernetzung unter einander wichtig und hilft allen Beteiligten. Unterhalb deiner Produkte im Shop kannst du z.b. weitere Shops empfehlen. Hier kannst du entweder eine eigenen DaWanda-Shops verlinken (sofern du mehrere betreibst) oder deine Lieblingsshops bewerben. Bitte deine befreundeten Shop-Betreiber oder passende Shops darum, ob sie dich ebenfalls verlinken möchten.

» Wie kann ich andere Shops empfehlen?

Unterhalb deines Shops werden die empfohlenen Shops dann angezeigt:

Verlinkte Shops

9. Kalkuliere realistische Preise

Preise kalkulierenDie Preisgestaltung ist für die meisten Verkäufer der schwierigste Teil. Damit dein Shop Gewinn abwirft, müssen die Preise gut durchkalkuliert sein und dürfen nicht aus dem Bauch heraus geschätzt werden.

Folgende Posten musst du auf jeden Fall mit einrechnen:

  • Materialkosten
  • Arbeitszeit zur Herstellung des Produktes (wie hoch soll dein Stundensatz sein?)
  • Zeit für: Produktfotografie, Texte, Einpflegen in den Shop, Kundenanfragen, Verpackung, Rechnungsdruck
  • Kosten für Versandmaterial (Tüte, Karton, Polstermaterial)
  • Gewerbekosten (Miete für das Atelier bzw. die Werkräume, Verpackungsverordnung, evtl. Gewerbesteuer)
  • Werbematerialien und Goodies die du mit verschickst (Flyer, Gutscheine, kleines Testprodukt)
  • bei umsatzsteuerpflichtigen Verkäufern: 19% Mehrwertsteuer
  • Abwicklungskosten (DaWanda-Gebühr und -Provision, Paypal-Gebühren, Gebühren zusätzlicher Dienstleister z.b. für Kreditkartenabrechnung, Downloadservices etc.)
  • evtl. Werbekosten (Werbebuchungen über DaWanda)

Aus all diesen einzelnen Posten berechnet sich der Brutto-Wert deines Produktes (die DaWanda-Preise sind immer inklusive Mehrwertsteuer). Wenn du bei der Berechnung wichtige Posten vergisst, wird dein Shop langfristig nicht überleben können. Du möchtest mit jedem einzelnen Produkt mehr verdienen, als du hineingesteckt hast!

RabattaktionenBei DaWanda gibt es außerdem regelmäßig Rabattaktionen, an denen du teilnehmen kannst. Dann werden alle Artikel in deinem Shop vergünstigt angeboten und man verkauft erfahrungsgemäß etwas mehr als sonst. Außerdem gibt es jetzt seit Kurzem die Möglichkeit, Rabatt-Coupons einzurichten. Mehr darüber erfährst du in Punkt 18.

Weitere Infos zur Preisgestaltung findest du hier:

» Die Zutaten für einen perfekten Preis – Was ist Handgemachtes wert?
» Angebote attraktiv gestalten – Preisgestaltung

10. Biete transparente Versandkosten und Kombiversand an

Es versteht sich sicherlich von selbst, aber der Vollständigkeit halber möchte ich es hier nochmal auflisten. Die Versandkosten sollten transparent und fair sein. Seit Kurzem kannst du bei DaWanda auch maximale Versandkosten pro Bestellung, sowie kostenfreien Versand ab einem bestimmten Bestellwert einrichten. Viele Infos zur Kalkulation kannst du hier im Detail nachlesen:

» Wie ist das mit den Versandkosten?
» Verwalte deine Versandkosten
» Wie zeigst du Käufern deine Versandrabatte an?

Versandkosten einrichten

11. Sorge für einen professionellen und rechtssicheren Shopauftritt

Damit dein Shop professionell wirkt und du in keine rechtlichen Stolperfallen tappst, solltest du Impressum, AGB und Widerrungsbelehrung unbedingt ausfüllen, auch wenn es sich um einen rein privaten Shop bzw. ein Kleinunternehmen handelt.

Seit dem 13. Juni gelten zum Widerrufsrecht auch neue Regelungen, die du unbedingt beachten solltest.

» Neue Widerrufsbelehrung ab 13. Juni 2014
» Was geschieht, wenn dem Käufer die Ware nicht gefällt?
» DaWanda Rechtsportal

12. Biete einen exzellenten Kundenservice

Hier gibt es häufig großen Optimierungsbedarf. Ich habe schon „große“ DaWanda-Shops erlebt, die erst viele Tage später auf meine Anfrage reagierten, oder meine Fragen einfach ignoriert haben. Meinst du, ich kaufe dort gern wieder ein?

KundenserviceDu solltest auf Kundenanfragen innerhalb von 24 Stunden reagieren und eine freundliche, hilfreiche Antwort geben. Sprich die Kunden immer persönlich mit Namen an (Vorname oder Nachname, je nachdem ob du in deiner Unternehmenskommunikation duzt oder siezt) und gib ihm das Gefühl, dass sein Anliegen dir wirklich am Herzen liegt.

Umtausch und Reklamation müssen klar geregelt sein. Reagiere auch hier professionell und nicht eingeschnappt oder ablehnend. Weise auf deine Umtauschbedingungen hin und tausche fehlerhafte Produkte zeitnah um bzw. erstatte zügig stornierte Bestellungungen.

Weitere Infos dazu findest du hier:

» Kommunikation mit dem Käufer
» Bezahlung, Verpackung und Versand

13. Halte dich an versprochene Lieferzeiten

Gib deine Lieferzeiten exakt für jeden Artikel an und halte dich auch daran!

LieferzeitenDie meisten Käufer (und du selbst sicher auch), warten ungeduldig auf ihr neues Handmade-Produkt und möchten gern im Voraus wissen, wann sie damit rechnen können. Falls sich die Produktion oder der Versand eines Produktes verzögert, teile dies dem Kunden unverzüglich in einer persönlichen Email mit.

» Weitere Tipps zum Einstellen der Lieferzeiten für deine Produkte

14. Sende deinen Kunden einen persönlichen Gruß

Persönlicher GrußDies finde ich ebenfalls einen ganz wichtigen Punkt. Stell dir folgende Situation vor: Du hast dir eine tolle handgemachte Tasche bei DaWanda bestellt und wartest schon ganz ungeduldig auf die Lieferung. Dein Paket kommt – ohne Vorankündigung – eine Woche zu spät an, die Tasche wurde einfach ins Paket gelegt ohne Notiz, ohne Verpackung, es ist nichts weiter im Paket enthalten. Oder: Dein Paket kommt pünktlich im angegebenen Lieferzeitraum, ist mit Liebe verpackt und mit einem selbstgemachten Etikett versehen. Im Paket befindet sich noch eine handgeschriebene Grußkarte, sowie Flyer und Visitenkarte des Shopbetreibers und vielleicht noch ein kleines Extra (z.b. eine Produktprobe aus dem betreffenden Shop). In welchem Shop würdest du gern wieder bestellen?

Bei handgemachten Produkten spielt der Verkäufer eine wichtige Rolle. Du solltest versuchen, eine persönliche Beziehung zu deinen Kunden aufzubauen und sie wie Freunde zu behandeln. Leg eine persönliche Nachricht mit ins Paket, sende eine kleine Überraschung mit und verpacke dein Produkt liebevoll. Die Kunden werden sich gut aufgehoben fühlen und mit Sicherheit gern wieder bei dir bestellen.

15. Sammle Feedback von Außenstehenden

Zeige deinen Shop Freunden, Familienmitgliedern und bitte auch deine Kunden im Feedback.

  • Was könnte ich an meinem Shop verbessern?
  • Wirkt mein Shop einladend und freundlich?
  • Wirkt mein Shop und mein Profil professionell?
  • Würdest du in diesem Shop kaufen? Wenn nein, was wäre ein Hinderungsgrund?
  • Gefallen dir Logo, Banner und mein Profilfoto? Wenn nein, was könnte ich ändern?
  • Findest du die Produktfotos aussagekräftig?
  • Sind meine Produkttitel und -Beschreibungen ausführlich genug? Bleiben Fragen offen?

So kannst du wertvolles Feedback sammeln und deinen Shop optimal an die Bedürfnisse deiner Kunden anpasssen.

16. Vergleiche deinen Shop mit erfolgreichen DaWanda-Shops

Schau dir ein paar erfolgreiche DaWanda-Shops an und lass dich inspirieren! Natürlich solltest du hierbei nicht einfach Ideen kopieren. Das Gesamtkonzept des Shops muss stimmig sein. Bei erfolgreichen DaWanda-Shops passt oft alles perfekt zusammen. Ein roter Faden zieht sich durch die Shop-Kommunikation, Logo und Shopbanner passen zusammen, die Texte sind im gleichen Stil formuliert, die Produktfotos wurden vor dem gleichen Hintergrund fotografiert – das Gesamtbild des Shops ist einfach stimmig und professionell.

  • Was macht dieser Shop anders als du?
  • Gefällt dir die Bildsprache? Was genau gefällt dir daran?
  • Hättest du auch gern ein professionelles Logo? Vielleicht solltest du einen Designer damit beauftragen.
  • Sind die Produktbeschreibungen sensationell formuliert? Optimiere deine Texte.
  • Wirkt das Profilfoto seriös, freundlich und sympathisch?
  • Ist der Shop einladend, würdest du selbst dort kaufen wollen?

17. Besuche die DaWanda-Verkäuferseminare

VerkäuferseminareEine tolle Möglichkeit zum Optimieren deines Shops bieten auch die DaWanda Verkäuferseminare. Sie finden in der DaWanda Snuggery statt. Hier kannst du z.b. lernen, wie du deinen Shop professionalisieren kannst, erhältst Rechtstipps, Tipps zur Suchmaschinenoptimierung und vieles mehr.

Die aktuellen Seminare kannst du hier einsehen und dich dafür anmelden. Eine Zusammenfassung des Seminars „Shop professionalisieren“ kannst du dir hier ansehen:

» Verkäuferseminar „Shop professionalisieren“

18. Nimm an Rabattaktionen und Kreativwettbewerben teil

Um auf deinen Shop aufmerksam zu machen, gibt es viele Möglichkeiten. Regelmäßig finden bei DaWanda Rabattaktionen statt, an denen du als Shop teilnehmen kannst. Um rechtzeitig darüber informiert zu werden, solltest du unbedingt den DaWanda Verkäufer-Newsletter abonnieren. Eine Teilnahme an diesen Aktionen führt meist zu gesteigerten Verkaufszahlen im Rabattzeitraum. Außerdem kannst du auch an DaWanda Kreativwettbewerben teilnehmen, die von Zeit zu Zeit stattfinden.

Weitere Infos zur Vermarktung deines Shops findest du hier: Werde auf DaWanda aktiv

Seit Neuestem kannst du bei DaWanda auch Rabattcoupons für deine Kunden einrichten. Die Einstellungen dafür kannst du hier vornehmen: Deine Rabattcodes

Alle Infos dazu findest du im Beitrag Rabattcodes für deinen Shop – So einfach funktionierts und in diesem Video:

19. Zeige dein Können mit einem Gast-DIY oder Shop-Portrait im DaWanda-Blog

Eine tolle Möglichkeit, auf deinen Shop aufmerksam zu machen, ist ein Beitrag über dich im DaWanda-Blog. Dabei kannst du dich z.b. für die Vorstellung im Montags-Interview bewerben, oder du sendest DaWanda ein Gast-DIY von dir.

Weitere Infos dazu findest du hier: Werde auf DaWanda aktiv

Alle bisherigen Montagsinterviews kannst du hier nachlesen: DaWanda Montags-Interviews

So sieht ein Gast-DIY im DaWanda-Blog z.b. aus:

Gast-DIY

20. Integriere deinen Shop und schalte Werbung

Um deinen Shop bekannter zu machen, stellt dir DaWanda viele Werbewerkzeuge zur Verfügung. Zum Einen kannst du deinen Shop mit wenigen Klicks direkt auf deiner Webseite und deiner Facebook-Seite einbinden. So erreichst du deine Kunden auf mehreren Kanälen. Meinen Shop habe ich ebenfalls direkt hier im Blog eingebunden und auf meiner Facebookseite integriert.

Klicke dazu in deinen Werbewerkzeugen auf „Webshop“ oder „Facebook-App“. Eingebunden in deiner Webseite sieht das dann z.B. so aus:

kreativlabor-webshop

Weitere Infos dazu findest du hier:

» Hol Dir Deinen DaWanda WebShop!
» Kann ich von meiner Website oder Blog auf meinen DaWanda-Shop verweisen?
» Die Facebook-Applikation

DaWanda unterstützt dich außerdem mit günstigen Werbeprodukten wie Visitenkarten oder Flyern für deinen Shop.

Zusätzlich kannst du auf DaWanda Werbeplätze buchen (Startseite, Logenplätze und Newsletter). Regelmäßig erscheint auch das DaWanda Lovemag mit vielen Produkttipps, DIY-Anleitungen, Hintergrundinfos und mehr. Hierfür können Anzeigenplätze gebucht werden.

Viel Erfolg mit deinem DaWanda-Shop!

Ich hoffe sehr, dass dir meine Tipps weiterhelfen. Falls du noch weitere Ideen und Anregungen hast, kannst du gern einen Kommentar unter dem Beitrag hinterlassen.

* = Affiliate-Link

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30 Kommentare

  • Hallo Julia,

    Der Artikel kommt zur richtigen Zeit – gestern hab ich einen Dawandashop angelegt, der jetzt mit Leben gefüllt werden muss. Deine Tips werden sich da mit Sicherheit als sehr hilfreich erweisen.
    Danke und liebe Grüße
    Tobia

  • Liebe Julia,
    das ist ja mal ein Post. Meine Güte! Wieviel Zeit hast du dafür aufgewendet?
    Das ist definitiv die beste Information die ich jemals über das bloggen bekommen habe. Ich werde mir das ausdrucken und dann Schritt für Schritt durcharbeiten.
    Einzelne Anregungen sind mir ja schon mal über den Weg gelaufen, aber so in Perfektion zusammengestellt ?!? Ich kann einfach nur sagen WOW!!!
    Vielen Dank für diese viele Arbeit.
    Ich merke grade: Ich wiederhole mich….
    Ganz viele liebe Grüße
    und jetzt gleich werde ich meine Sommerbeutel verlinken, die sind auch recht schön geworden, wie ich finde…
    Claudia

    • Liebe Claudia, vielen Dank für deinen Kommentar! Es hat schon eine Weile gedauert, den Beitrag zu verfassen 🙂 Aber es sollte auch so umfassend wie möglich / nötig sein. Ich schau mir deinen Beutel gleich mal an.

      Liebe Grüße,
      Julia

  • Liebe Julia,

    danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, solch einen ausführlichen Post zu verfassen! Vieles war mir schon bekannt, aber einiges konnte ich auch noch dazulernen. Allerdings muss ich zu den DaWanda-Werbewerkzeugen sagen, dass sie nicht sonderlich gut funktionieren. Ich hatte schon mehrere Buchungen und es stellte sich kein Verkaufserfolg ein. Newletterplätze können sich aufgrund der hohen Kosten nur größere Shops leisten (die ja eigentlich schon bekannt sind… da beißt sich die Katze in den Schwanz…;-) ) Dieses Problem wird auch in diversen Foren diskutiert und ich bin nicht allein mit dieser Meinung. Was allerdings besser wirkt, ist die Teilnahme an Rabattaktionen oder Kreativwettbewerben! Dadurch habe ich schon einige Verkäufe gehabt. Trotzdem würde ich das gerne noch steigern. Ich denke man muss auch Geduld haben. So ein Shop muss wachsen! Ich verkaufe meine Produkte auch „analog“, also gebe sie in bestimmten Läden auf Kommission rein oder gehe auf Kreativmärkte. Die absolute Sicherheit beim Verkaufen und ein Patentrezept gibt es wohl leider nicht. Da muss anscheinend auch jeder für sich einen Weg finden! Deine tolle Zusammenstellung ist allerdings ein super Leitfaden! Gerade auch für Kreative, die gerade ihren Shop eröffnen.

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Huhu Claudia, vielen Dank für deine Rückmeldung! Mit den Werbewerbzeugen habe ich die gleiche Erfahrung gemacht. Habe es nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Rabattaktionen bringen bei mir immer richtig viel (allerdings bleibt dann natürlich vom Gewinn auch deutlich weniger). Wichtig ist Geduld, das sehe ich genauso. Dranbleiben und immer wieder gute Arbeit abliefern. Und am besten auch offline Werbung machen, wie du schon sagtest dem Verkauf auf Märkten und in Läden.

      Liebe Grüße,
      Julia

  • Liebe Julia,

    leider bin ich erst vor ein paar Tagen über das Handmade Karussell auf Deinen Blog aufmerksam geworden. Ich kann mir heute noch nicht erklären wieso erst so spät und ärgerte mich so sehr, dass ich ersteinmal Deinen Blog durchgelesen habe um bloß nichts zu verpassen 🙂 Ich würde meinen Hut ziehen wenn ich einen auf hätte.

    Ich mache seit Jahren selbst Schmuck und bemühe mich auch dort um einen professionellen Auftritt und vor ein paar Monaten habe ich auch Dank diversen Internetvideos einer gewissen Schneiderin aus Berlin mit dem Nähen und einer eigenen Nähmaschine (vorher die gute Bernina von Mutti) angefangen.

  • Mist….verklickt. Ein Tollpatsch kommentiert hier 😉

    Jedenfalls liebäugle ich schon lange mit einem eigenen Onlineshop, aber fulltime-Job, Recht&Steuer sowie mein Anfängerstatus schrecken mich noch etwas ab.

    Sollte es irgendwann so weit sein, werde ich mich wieder zu Deinen wunderbaren und ausführlichen Post begeben. Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für den ellenlangen Text und all die praktischen Verlinkungen genommen hast.

    Mach einfach weiter so 🙂 Nachdem ich Deinen Blog nun entdeckt habe, mache ich es mur hier gemütlich 🙂

    Liebe Grüße,
    Stephanie

    • Huhu Stephanie, vielen Dank für deine lieben Kommentare! Du hast recht, am Anfang wirkt es etwas abschreckend mit den ganzen Formalitäten. Und es kommt ja auch immermal was neues dazu, was man dann zusätzlich ändern bzw. anpassen muss. Naja, irgendwann hat man den Dreh raus 😉 Aber man muss schon Geduld und Durchhaltevermögen haben 🙂

  • Klasse Tipps, vielen Dank, Julia :)! Ich habe noch keinen Dawanda-Shop, habe aber schon ein paarmal mit dem Gedanken gespielt, einen aufzumachen. Wenn ich mich mal daran wage, weiß ich jedenfalls jetzt, wo ich nachschauen kann ;).

    Liebe Grüße,
    Mareike

  • Hejhej Du Liebe,

    das hast Du superschön zusammen geschrieben!
    Merci für das Auswählen meines Fotos,

    Du machst ganz wunderbare Arbeiten,

    schaue oft bei Dir vorbei,

    ganz ganz liebe Grüße, AnneSvea

  • Liebe Julia,

    na da hast du ja bestimmt ewig gesessen um all dein Wissen zusammenzutragen… Danke!
    Ich hätte mir gewünscht, dass der Artikel vielleicht noch eher beginnt, bei den Fragen:
    Brauche ich ein Gewerbe?
    Was ist die Verpackungsverordnung?
    Woher kommen AGB und Widerrufsrecht?
    etc.

    Ich selbst habe keinen Shop, weiß aber das viele grade schon an dieser Stelle Probleme haben.
    Liebe Grüße
    Maren

  • Wow, das ist mal eine ausführliche Beschreibung. Da steckt aber viel, viel Arbeit dahinter. Aber ich finds klasse, denn es ist doch sehr hilfreich. 🙂 Gruß Steffi

  • Superartikel, vielen vielen Dank dafür. Endlich mal geballte Information auf einen Schlag und dann auch noch so toll aufgbereitet!!!
    Ein paar Dinge davon habe ich instinktiv richtig gemacht, aber einen Teil meiner Artikel werde ich nach und nach noch mal überarbeiten. Seit einem Jahr dawandiere ich nun und stehe auf Märkten rum, der Erfolg ist bisher überschaubar. Aber ich gebe noch nicht auf und optimiere weiter!! Lg Bille und „die frizzles“ 😀

  • Hallo, vielen lieben Dank für deinen wirklich sehr gelungen und vollständigen Artikel. Ich habe auch schon selbst einiges davon ausprobiert und umgesetzt. Leider entwickelt sich unser DaWanda-Shop bisher noch nicht so wie geplant, aber wir bleiben am Ball. Falls mal jemand Lust und Zeit hat reinzuschauen – wir freuen uns über Feedback.

  • Vielen Dank für den tollen Beitrag! Ich bin gerade dabei mich zu informieren, wie man am besten selbstgemachtes verkauft und was man beachten muss- dein Beitrag hilft mir dabei sehr!

  • Hallo Julia, ich sammle gerade allererste Infos für einen DaWanda-Shop und bin – zum Glück – bei dir gelandet!! Wirklich toll geschrieben, so umfangreich, herzlichen Dank und viel Erfolg weiterhin mit deinem Shop. Ich meld mich mal wieder, wenn meiner eröffnet ist.
    Liebe Grüße
    Marion

  • Hallo Julia,
    Ich habe nicht ganz mit Texten für Impressum, AGB und Widerrungsbelehrung verstanden. Sollt mann die kaufen.

    VG Tatjana

  • Hallo Julia, super Beitrag. In unserem neuen E-book haben wir noch ein paar Tipps und Cases von efrolgreichen Händlern gesammelt. Es dreht sich alles um das Thema Verkaufserfolg auf DaWanda. Vielleicht es hilft euch auch – http://bit.ly/29lWBck

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