Wie kann ich mit meinem DIY-Blog Geld verdienen?Ich grüße euch, ihr Lieben! Im heutigen Kapitel aus meinem Ebook für DIY-Blogger geht es ums Media Kit.

Was genau ist das und was sollte alles enthalten sein? Das alles erfahrt ihr heute hier im Blog.

Dein Media-Kit

Das Media Kit (ähnlich einer Pressemappe) fasst alle Informationen über deinen Blog und die Person(en) dahinter zusammen. Potenzielle Sponsoren, Kooperationspartner und Presseleute wissen somit sofort, was sie von einer Zusammenarbeit mit dir erwarten können bzw. ob diese überhaupt für sie in Frage kommt. Das Media Kit wird als PDF gespeichert und kann dann als Emailanhang verschickt oder von deinem Blog heruntergeladen werden.

Wenn du mit deinem Blog noch ganz am Anfang stehst und nur wenige Leser hast, benötigst du noch kein Media Kit. Nach ca. 6 – 9 Monaten Bloglaufzeit mit einer Leserschaft von ca. 2000 / Monat kannst du anfangen, über ein Media Kit nachzudenken.

Welche Inhalte in dein Media Kit gehören, möchte ich dir im Folgenden auflisten. Achte darauf, dein Media Kit kurz und knackig zu halten. PR-Leute haben nur wenig Zeit und möchten beim ersten Überfliegen deines Media Kits erkennen, ob sich eine Zusammenarbeit für sie lohnt oder nicht. Es geht ganz klar Qualität über Quantität.

Informationen über dich

  • Wer bist du? Machst du beruflich etwas, das mit den Inhalten deines Blogs zu tun hat?
  • Aus welchen Gründen hast du den Blog gestartet und welche Ziele verfolgst du damit?
  • Welchen (Mehr-)Wert kannst du Unternehmen durch eine Zusammenarbeit bieten?
  • Wo findet man dich im Netz sonst noch? (Profile verlinken)
  • Portraitfoto von dir

Informationen über deinen Blog

  • Wofür stehst du mit deinem Blog?
  • Wen möchtest du mit den Inhalten deines Blogs ansprechen?
  • Seit wann gibt es deinen Blog?
  • Wie viele Beiträge schreibst du pro Woche bzw. Monat?
  • Was sind deine Themen?
  • Wie hat sich der Blog entwickelt?
  • Was sind die meistgelesenen Beiträge auf deinem Blog?
  • Screenshot von deinem Blog

Media Kit DIY Love

Statistiken

  • Wie viele Seitenaufrufe hat dein Blog pro Monat?
  • Wie viele einzigartige Seitenbesucher (Unique Visitors) hat dein Blog pro Monat? (Mehr dazu im Ebook)
  • Wie hoch ist deine Reichweite in den sozialen Medien? Wie viele Leser erreichst du
    bei Facebook, Twitter, Instagram und über deinen Newsletter?
  • Wie hoch ist dein PageRank? (Nur erwähnen, wenn er gut ist. Mehr dazu im Ebook)
  • Wichtig: Schreibe immer den Monat und das Jahr dazu, aus dem die angegebenen Statistiken stammen, z.B. „Stand: August 2015“. Aktualisiere die Statistiken in deinem Media Kit regelmäßig, etwa alle 3 Monate!

Erwähnungen in der Presse und Erfahrungen

  • Welche Magazine / Zeitungen haben bereits über dich berichtet?
  • Hast du ein Buch veröffentlicht?
  • Warst du schon mal im Fernsehen zu sehen?
  • Hast du bereits Vorträge gehalten oder Workshops geleitet?

Bisherige Kooperationen & Testimonials

Als Beispiel kannst du 2-3 konkrete Kooperationen benennen und verlinken, damit potenzielle Kooperationspartner sich ein Bild davon machen können wie deren Kooperation mit dir aussehen könnte. Besonders motivierend sind echte Kundenmeinungen (so genannte Testimonials). Bitte 1-2 Unternehmen nach einer erfolgreichen Kooperation um ein kurzes Statement zur Zusammenarbeit mit dir (und hole die Erlaubnis zur Veröffentlichung ein).

Kooperationsmöglichkeiten und Preise

Hier listest du auf, welche Arten der Zusammenarbeit für dich in Frage kommen. Dies sind z.B. Bannerwerbung, Sponsored Posts, bezahlte Gastartikel und Newsletterplatzierung. Weitere Kooperationsmöglichkeiten findest du im Kapitel „Einnahmequellen“.

Schreibe hier am besten auch konkret deine Preise für jede Art der Kooperation hinzu und welche Zahlungsweisen du akzeptierst (zum Beispiel Vorkasse per Überweisung und/oder Paypal). Keine falsche Bescheidenheit! Wenn ein Kunde hier schon deine Preise sieht, sparst du dir spätere Diskussionen und Rechtfertigungen. Entweder er akzeptiert die Preise und schreibt dich an oder eben nicht.
Für Bannerschaltungen bietet sich ein Screenshot der möglichen Bannerplätze an, kombiniert mit einer Liste der Bannerplätze und deren Preise. Schreibe ebenfalls dazu, welches Dateiformat die Banner haben, ob sie nur statisch oder auch animiert sein dürfen und was die maximale Dateigröße ist.

Media Kit DIY Love

Überlege dir, ob du bei Bannerbuchungen in einem bestimmten Zeitraum einen Rabatt anbietest oder deinen Kooperationspartnern anderweitig entgegenkommen kannst, um eine Zusammenarbeit spannender für sie zu machen. Du könntest z.B. bei einer Buchung von mehr als 3 Monaten 10% Rabatt geben oder zu jedem Banner einen Textlink in einem Blogbeitrag gratis anbieten.

Layout deines Media Kits

Dein Media Kit sollte sich optisch an die Gestaltung deines Blogs anlehnen. Verwende die gleichen Farben und Schriften und binde dein Logo ein. Erstelle dein Media Kit am besten mit weißem Hintergrund und schwarzer (bzw. dunkler Schrift) ohne aufwendige bzw. zu große Grafiken und Fotos – so dass es kostengünstig und einfach ausgedruckt werden kann. Achte darauf, dass deine Texte keinerlei Rechtschreibfehler enthalten und lass dein Media Kit in jedem Falle noch mal von einer außenstehenden Person Korrektur lesen.

  • Format: PDF im A4-Format (hochkant oder quer)
  • Abstand zum Rand: mind. 2 cm an allen Seiten

Beispiele und Vorlagen für gelungene Media Kits findest du im Ebook.

Das erwartet dich in meinem Ebook:

  • Ich zeige dir Schritt für Schritt wie du deinen DIY-Blog zum Erfolg führen und deinen ganz eigenen Stil entwickeln kannst.
  • Du erfährst alles über Einnahmequellen speziell für DIY-Blogs und wie du diese in deinem Blog einbinden kannst. Außerdem verrate ich dir Tipps & Tricks zum Umgang mit Kooperationspartnern und wie du an spannende Projekte herankommst.
  • Ich verrate dir, wie du das Beste aus deinen Fotos und Texten herausholen und herausragende DIY-Anleitungen, Ebooks und Druckvorlagen erstellen kannst.
  • Du lernst außerdem wie du ein Gewerbe anmeldest, wie du deine Entwürfe schützen kannst und was die häufigsten Fehler von DIY-Bloggern sind.
  • Zusätzlich findest du im Ebook zahlreiche Interviews mit erfolgreichen DIY-Bloggern und Unternehmen aus dem DIY-Bereich, die von ihre Erfahrungen mit der gegenseitigen Zusammenarbeit berichten und dir viele Tipps und konkrete Ratschläge mit auf den Weg geben. Mit dabei sind unter anderem: DaWanda, makerist, Snaply, Luisa von Luloveshandmade, Dani von Gingered Things und viele mehr.

Wie kann ich mit meinem DIY-Blog Geld verdienen?

Mithilfe des Ebooks kannst du deinen DIY-Blog aufs nächste Level heben und damit lukrative Kooperationen an Land ziehen. Lass dich inspirieren!

Tipps für DIY-Blogger: Dein Media-Kit

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1 Kommentar

  • Hallo Julia,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Es ist genau das, was du hier beschreibst, ein wirklicher Mehrwert! Wir gestalten gerade eine Seite auf der wir allen Kreativen und Nähverrückten Inspirationen und Nähartikel aller Art anbieten möchten. Wir sind sicher noch lange nicht so weit wie Du, aber dein Blog ist für jeden Blogger und auch Webseitenbetreiber eine große Bereicherung. Vielen Dank noch einmal dafür 🙂 Lg, David vom TiDa Team

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