Vor ein paar Jahren wollte ich unbedingt mal mit einem Infrarot-Filter experimentieren. Damals war ich gerade erst nach Berlin gezogen und war total fasziniert vom Spreepark im Plänterwald. Die Kombination dieser mystischen Atmosphäre vergangener Tage passte für mich perfekt zur surreal anmutenden Bildoptik der Infrarotfotografie, und so machte ich meine Infrarot-Experimente (es sollten die einzigen bleiben) an genau diesem Ort.

Wer sich für den Spreepark und dessen Geschichte interessiert, findet umfangreiche Informationen und Fotos auf der Webseite www.berliner-spreepark.de – hier ein kleiner Auszug:

„Der Rummelplatz im Plänterwald wurde am 04. Oktober 1969 als „VEB Kulturpark Berlin“ eröffnet. Er wurde nach einer nur siebenmonatigen Bauzeit als Prestigeobjekt der DDR-Regierung anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Staatsgründung an die Bevölkerung übergeben. (…) Von den Berlinern wurde der Kulturpark liebevoll „Kulti“ genannt. Das Gelände hatte eine Größe von circa 60 ha, wovon lediglich rund 18 ha als Rummelplatz genutzt wurden. Er war der einzige ständige Rummelplatz der DDR.“ (Quelle: www.berliner-spreepark.de)

Foto-Freitag #10: Spreepark

Foto-Freitag #10: SpreeparkFoto-Freitag #10: Spreepark

Foto-Freitag #10: Spreepark

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Foto-Freitag #10: Spreepark

Foto-Freitag #10: Spreepark

Foto-Freitag #10: SpreeparkFoto-Freitag #10: Spreepark

© Das Copyright für alle Fotos liegt bei mir. Wenn ihr eins verwenden wollt, schreibt bitte eine Mail an hallo(at)kreativlaborberlin.de – Vielen Dank!

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6 Kommentare

  • Seit ich den Film „Wer ist Hanna?“ gesehen habe, träume ich davon ein Mal Fotos im Spreepark zu machen.
    Vielleicht schaffe ich es ja mal, nach Berlin zu kommen.
    Dein Blog gefällt mir sehr gut.
    Du hast jetzt eine neue Leserin 🙂

    Liebe Grüße, Aletheia

    • Vielen lieben Dank, liebe Aletheia! Der Spreepark ist schon reizend, allerdings auch echt teuer dort reinzukommen (1h = 50 €).

      Liebe Grüße,
      Julia

  • =O wie bist du auf den park rauf gekommen? ich wollt da auch mal hin um einige fotos zu schießen allerdings find ich nur das man da 50€ zahlen soll und dann noch geld stündlich für ein sicherheitsmann

    • Jupp, ich habe es auch mit Sicherheitsmann machen und müssen für 1h 50 Euro gezahlt. Man kann aber zu 5. gehen und sich das Geld dann teilen. Dennoch ist 1h verdammt knapp.

  • Hey Julia, ich finde die Infrarot-Bilder großartig, warum ist es beei dem einen Projekt geblieben? Empfiehlst du den Infrarot-Filter nicht? Bei den Bildern, überlge ich eher mir einen anzuschaffen 🙂
    Du hast auch hiermit eine neue Leserin geweonnen, deine Anleitungen und deine Fotos sind großartig 🙂 Die Mischung ist toll und das auf einem Blog. Genau meine beiden Hobbys getroffen!! 🙂
    Lg Lena

    • Huhu Lena. Naja ich finde, wenn man so einen starken Filter benutzt sollte es auch zum Thema passen, also .. dass man den Filter nicht benutzt, damit ein „langweiliges“ Motiv spannend wird, sondern weil die Szenerie dazu passt. Hoffe du verstehst was ich meine 😀 Und soviele krasse Szenerien kenne ich nicht, wo ich den Filter benutzen könnte. In der Handhabung unterwegs ist es auch nicht gerade einfach. Man belichtet ja sehr lange (durch den Filter kommt wenig Licht, ich glaube ich habe teilweise 2-3 Minuten belichtet), d.h. man braucht immer ein Stativ.

      Für das Projekt war es spannend, aber so für den Alltag ist mir das etwas zuviel Aufwand. Aber ansonsten hab ich nichts gegen Infrarot-Filter, im Gegenteil 😀

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