Je mehr ich darüber lese, höre, sehe, desto klarer wird mir: Viele von uns arbeiten in einem Beruf, der ihnen keinen Spaß macht, sie nicht erfüllt, sie vielleicht sogar unglücklich macht. Und die wichtigste Lektion: seine Berufung zu finden, ist verdammt schwer.

Aber ich merke auch: es gibt viele Denkanstöße, die Menschen werden offener für „Aussteiger“, alternative Lebensmodelle werden populärer, immer mehr Leute denken darüber nach, ob das was sie tun sie wirklich erfüllt bzw. wie sie wirklich leben möchten. Und das macht mir Hoffnung 🙂

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit diesem Thema. Habe viel gelesen, vorallem viel nachgedacht, aufgeschrieben, und angefangen meine Ideen zu verwirklichen.

Aber nach all den guten Vorsätzen dann auch wirklich zur Tat zu schreiten ist verdammt schwierig. Da hat man nun seinen sicheren (?) Bürojob oder in meinem Fall die eigene, gut laufende Firma – und plötzlich kommt das nagende Gefühl, dass man was ganz anderes möchte. Man steckt im Zwiespalt, denn eigentlich sollte man doch glücklich sein, mit dem was man (erreicht) hat – weil es manchmal auch mehr ist, als andere haben, die sich nicht beschweren. „Die Anderen“ spielen generell eine große Rolle, zumindest bei mir. Wie sieht die Reaktion aus, wenn man sagt, dass man sein „sicheres“ Leben aufgeben will für etwas, das vielleicht erstmal kein Geld bringt, aber einen erfüllt?

Ich denke ich bin mittlerweile auf einem guten Weg und möchte euch daher ein wenig daran teilhaben lassen, wie ich meine Berufung nach langer Suche endlich fand (obwohl es dann im Endeffekt so einfach war und die Antwort natürlich schon immer da war).

Zur Einstimmung möchte ich euch gern ein kleines Video zeigen:

Teil 1: Horizont erweitern & Denkapparat anstoßen

Zuerst habe ich jede Menge Bücher & Interviews gelesen und ein paar Videos geschaut, um erstmal meinen Horizont zu erweitern und meinen Denkapparat anzustoßen. Einiges davon ist auf die Kreativbranche bezogen, da das mein Metier ist – aber Denkanstöße kann jeder daraus ziehen, auch wenn er sich in einem völlig anderen Bereich sieht.

Zum Beispiel:

* = Affiliate-Link

Hier ein paar Einblicke in den Selby*
(megasuperriesentolle Inspirationsquelle, finde ich). Das zweite Bild zeigt übrigens Karl Lagerfelds Haus. Der absolute Hammer!

The Selby schaut vorbei

The Selby schaut vorbei

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Was mir auch sehr geholfen hat, war ein stetiges Aufräumen und Aussortieren der Dinge in meiner Wohnung. Ich nenne es gern „Reduktion“ und es ist ein Prinzip, nach dem ich schon einige Jahre lebe. Dinge, die ich nie benutze, Bücher die ich nicht nochmal lesen werde, DVDs die nicht mehr schauen will, Dokumente die sich über die Jahre ansammeln, Dinge, die vielleicht sogar kaputt sind aber man nicht wegwerfen will – WEG DAMIT. Es befreit ungemein, alten Ballast loszuwerden. Und wenn der Schrank, das Regal, die Tischplatte dann leer ist – ist der Kopf plötzlich frei und kann sich anderen Dingen zuwenden.

Der erste Schritt, ich nenne es mal vorsichtig die „Bewusstseinserweiterung“ kann ein paar Tage oder Wochen in Anspruch nehmen. Aber man sollte bis zum nächsten Schritt nicht zulange warten, damit man seine neu gewonnenen Ideen nicht aus den Augen verliert.

Teil 2: Die eigene Vision entwickeln

Die beiden Bücher von Barbara Sher (aus der Liste oben) enthalten schon viele konkrete Aufgaben, die ich alle fleißig nach und nach durchgeackert und viel aufgeschrieben habe.

Zuerst geht es dabei viel um die eigene Vision, bei der man erstmal grenzenlos träumen darf. Die Betonung liegt hier wirklich auf grenzenlos. Nicht nachdenken, ob man irgendwas überhaupt kann, ob es lukrativ ist, ob es gesellschaftlich akzeptiert ist, was Freunde und Familie davon halten würden usw. Zentrale Fragen sind hier z.b. Wie möchte ich leben? Wie sieht mein idealer Tag aus? Mit wem möchte ich wo an welchen Dingen arbeiten?

Öffne deine PfortenFür mich war es auch wichtig, während des ganzen „Findungsprozesses“, meine Aufzeichnungen immer wieder durchzugehen. So sieht man dann: Wo stand ich vor 4 Wochen, was habe ich über XY gedacht, vielleicht ist das heute schonwieder anders? Und nach und nach wird das Bild, die eigene Vision, immer deutlicher.

Dann habe ich auch noch ein Coaching zu diesem Thema gemacht (meine Mutter macht grad eine Ausbildung zum Coach und übt daher gern 🙂 ) Ich sollte mir unter anderem vorstellen, wie mein perfekter Tag wäre, wie und wo ich aufwache, wie es dort aussieht, was genau ich mache usw. Aber auch, wofür ich stehen will, was für mich sinnhaft ist, wer meine Vorbilder sind und vieles mehr.

Was zum Beispiel auch gute Denkanstöße bietet ist das Erinnern der Kindheit: Was habe ich als Kind, ohne Zwang, immer gern und stundenlang gemacht? Ohne nachzudenken, einfach frei heraus? Bei mir war es zum Beispiel das Basteln, Malen & Singen, also kreativ sein im Allgemeinen. Diese Dinge kamen generell immer wieder in meinen Vorstellungen vom „idealen Tag“ vor. Etwas mit den Händen erschaffen ist bei mir zum Beispiel essentiell, und in meinem bisherigen Leben hat es zu 100% gefehlt!

Nach und nach bekommt man dann ein Bild davon, wie man leben möchte.

Das wichtigste kommt aber jetzt erst in Schritt 3 🙂

Teil 3: AKTIV werden und Dinge ausprobieren

In der Theorie klingt das ja alles ganz schön. So langsam freundet man sich mit seinem „idealen Leben“ an. Aber das alles kann nur Früchte tragen, wenn man aktiv wird.

Probiere alles aus, was dich interessiert! Natürlich nicht alles gleichzeitig. Fang mit einer Sache an, probiere sie 4 Wochen aus und beginne dann die nächste (oder, wenn du den Nagel schon auf den Kopf getroffen hast, mach weiter mit der ersten Tätigkeit).

Ich finde, der Teil des MACHENS ist der Schwierigste, weil du deine Komfortzone verlassen musst, aber es ist auch der Teil, der dich am meisten weiterbringen wird. Hier lernst du, ob dein Gedankenkonstrukt funktioniert. Ob die ersten Ideen wirklich richtig waren, oder du weitersuchen musst. Ob es vielleicht doch in eine andere Richtung geht, du noch einen Kurs belegen musst usw.

Du musst dich an dieser Stelle noch auf nichts festlegen. Alles ist offen, du probierst nur aus. Es kann mehr draus werden, oder auch nicht. Ideen können von deiner Liste gestrichen, und neue hinzugefügt werden.

Teil 4: Anpassen

Im Laufe der Zeit ist es ratsam, immer wieder zurückzublicken. Ist der Weg, den ich eingeschlagen habe, noch der Richtige? Haben sich meine Prioritäten verschoben, interessiert mich jetzt vielleicht etwas völlig anderes?

Ich gehe gern und immer wieder meine Aufzeichnungen durch, die ich regelmäßig mache. So kann ich ganz einfach feststellen, an welchen Stellen ich noch arbeiten muss und was ich alles schon erreicht habe. Manche Ideen haben sich bereits erledigt – super, so habe ich weniger zu tun 🙂 Bei diesen Rückblicken fällt mir immer besonders auf, wieviel ich eigentlich bereits geschafft habe, wieviel ich gebe, um mein Ziel zu erreichen. Im Alltag vergisst man das so leicht, aber im Rückblick steht es dort schwarz auf weiß.

Juhu!

Auf diesem Foto habe ich einen so immensen Bauch, weil es vor 2 Jahren gemacht wurde, als ich gerade schwanger war. Ich habe also keine Melone verschluckt.

Outro

Ich hoffe, mein kleiner Beitrag hat euch gefallen und hilft euch vielleicht sogar weiter. Habt ihr eure „Berufung“ schon gefunden? Auf welchem Wege? Schreibt mir doch einen Kommentar unter diesen Beitrag, ich würde mich sehr freuen, mit euch darüber zu diskutieren.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Work is not a job · Gedanken über Arbeit & Leben
Short Stories #3: Leidenschaft
"Die Lust am Selbermachen" · Ein Beitrag in der Stuttgarter Zeitung

17 Kommentare

  • Hallo Julia,

    es ist schön wie du über diesen Prozess des Findens schreibst und macht mir Mut nicht stecken zu bleiben…eigentlich bin ich alle 1-2 Jahre in einer Aufbruch Phase und versuche endlich mal anzukommen, reduziere bei einem „Rappel“ auch mal die Wohnung und hab so viele Ideen, die ich so gern umsetzen würde, aber hab dann doch Angst und erliege den gesellschaftlichen Anforderungen.
    Zur Erklärung: Ich (33 / 2 Kinder) arbeite im sozialen Bereich und habe schon einige Ausbildungen und Weiterbildungen gemacht und befinde mich auch gerade wieder in einer berufsbegleitenden Ausbildung und möchte aber eigentlich in einer kleinen Ladenwerkstatt kreative Dinge zaubern ( auch nähen) und ab und zu nette Leute dort begrüßen, die ich nebenbei mit nem Milchkaffee und schönen selbst hergestellten Dingen beglücken kann. Im Kopf ist da alles geordnet, nur die Umsetzung ist da wohl schwieriger. Ich finde es in Berlin sehr schwer den richtigen Standort zu finden und trau mich allein nicht so ein Risiko einzugehen ohne Finanzspritze. Wie war das bei dir?
    Lieben Gruß Cindy

    • Liebe Cindy, vielen Dank für deinen Kommentar. Da sprichst du mir ja aus der Seele 🙂

      Ich habe/hatte keine Finanzspritze. Ich mache ab und zu Aufträge aus meinem „alten Job“, die aber bei weitem nicht reichen. Zu mehr kann ich mich aber nicht aufraffen, weil diese Arbeit mir einfach keinen Spaß mehr macht. Die neue Arbeit, das Nähen, wirft noch lange nicht wirklich was ab. Momentan stecke ich ein wenig in der Sackgasse, aber die Hoffnung, dass es bald bergauf geht ist groß und vorhanden 🙂

      Das mit dem Laden klingt wunderbar, auf sowas hätte ich auch große Lust! Allerdings das allein zu stemmen, keine Chance. Was machst du denn so für Sachen? Hast du ein paar Sachen im Internetz zum anschauen? Können dann auch gern „privat“ weiter schreiben bzw. uns treffen.

      Liebe Grüße,
      Julia

  • Gern, können wir uns privat schreiben und auch mal aufn Kaffee treffen.
    Bin noch lang nicht so weit wie du, meine Sachen sind hauptsächlich bei den Kindern meiner Freunde und Verwandten zu beschauen, da ich meist nur in den Nächten dazu kam.
    Hab mich jetzt auch mal an größere Schnitte probiert und auch für mich etwas angefangen, ansonsten hauptsächlich Hosen, Kleider, Taschen und Deko, was mir gerade so in den Sinn kommt und perfekt sind sie noch nicht…
    Wenn du Lust hast schick mir über meine email deine Kontaktadresse & würde mich auch gern als Probenäherin zur Verfügung stellen.
    Gruß Cindy

  • Liebe Julia, ich habe deinen Dawanda-Film gesehen, ich mag die und klicke mich da immer so durch. Als du sagtest du könntest nicht angestellt sein, weil dir das nicht liegt, dachte ich waaaaaas? Was hat sie gerade gesagt??? Dann habe ich noch mal zurückgespult um zu sehen, ob ich das nicht gerade phantasiert hatte 😉 Deswegen bin ich auch auf deinem Blog gelandet, schaue immer mal wieder vorbei – schön! Mein Thema ist nämlich auch nicht angestellt arbeiten zu können (im sozialen Bereich/ Hotelfachfrau hatte ich auch mal gelernt) und alle möglichen Schwierigkeiten die mir das macht und der Versuch das anzunehmen, in eine konstruktive Richtung zu lenken, Ideen zu finden – weil ich nämlich das einzige sonderbare Exemplar in meiner Umgebung bin ist es nicht so leicht. Deswegen habe ich auch immer wieder Vorstellungsgespräche und muss gerade jetzt entscheiden was ich tue. Ich sollte nicht annehmen, aber wo kommt das Geld her solange ich noch nichts anderes weiß (?)/ wie soll ich es finden, wenn ich keine Zeit zum Ver-suchen habe und so weiter. Jedenfalls tat es mir sehr gut zu hören was du sagtest und zu sehen, ah noch ein sonderbares Exemplar 😉 und ich habe mich schon durch deine Literaturliste geklickt 😉 Es beruhigt mich das es dich gibt und das ist ein Anfang oder? Ganz viele liebe Grüße Karina

    • Hallo Karina, vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ich garantiere dir, dass du *nicht* die Einzige bist. Aber viele wollen den Aufwand nicht auf sich nehmen, den es bedeutet wenn man sich gegen das gängige Modell entscheidet. Büro ist halt einfacher 🙂 Naja, ich könnte Romane dazuschreiben. Lies doch mal das Buch „work is not a job“ – da gehts genau darum und es ist total motivierend 🙂

      LG,
      Julia

      • Ich sag immer: ich möchte mein Leben selbst leben, und mich nicht „leben lassen“ durch die Regeln von anderen 🙂

  • Hallo Julia,

    der Blog und das Video oben haben mich angesprochen, weil ich 2011 einen Burnout bekommen habe. Nichts ging mehr, Gedächtnis weg, linker Arm ging nicht mehr (!!), Schmerzen überall, Tinnitus. Ursprünglich bin ich Fremdsprachensekretärin, von 1994 – 2004 habe ich in Oxford/England gelebt und gearbeitet, zuletzt als Geschäftsführungsassistenz. Bin dann 2004 innerhalb der Firma nach Bayern gewechselt. Dort hat man dann immer mehr Leute rausgeschmissen (Kosten sparen) und ich musste deren Arbeit übernehmen. Ich habe dreimal um Hilfe gebeten, weil ich die Arbeit, die wir vorher zu dritt gemacht hatten, nicht geschafft habe. Keine Hilfe, dann 2011 der Burnout. Seitdem habe ich herausgefunden, daß ich kreativ bin (ich male/zeichne und fotografiere sehr gerne), seit einigen Monaten nähe ich auch – wer hätte das gedacht??!! Ich bin also eigentlich „eine ganz andere, als ich gedacht habe“. Immer noch ist aber in mir drin, daß die Zahl, die auf dem Gehaltszettel steht, mein Wert ist. Und seit 2013 gibts keine Zahl auf dem Gehaltszettel mehr, nur der Drang, was zu nähen/malen/zeichnen – welchen „Beitrag“ leiste ich dann für die Gemeinschaft?? Ich denke, daß viele Menschen mit ihrer Arbeit nicht glücklich sind, sie brauchen aber das Geld, um ihr Leben bestreiten zu können. Was würde ich machen, wenn „für Einkommen gesorgt wäre“? Ich denke, genau das, was ich jetzt mache (Gott sei Dank ermutigt mich mein Mann immer wieder, was neues auszuprobieren), auch „wenns finanziell nichts bringt“. Künstler (alle die Unikate herstellen) sind in der heutigen Gesellschaft wenig gefragt, am besten man hat Informatik studiert oder ist Ingenieur (am besten mit Doktortitel). Leider.

    • Hallo Astrid, vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung! Ich glaube du bist mit deinem Leidensweg nicht alleine. Burnout trifft immer mehr Menschen. Tinnitus habe ich momentan auch immernoch, zusammen mit ein paar weiteren Symptomen. Der Leistungsdruck ist hier schon enorm finde ich, außerdem erhält man als selbstständige Frau mit Kind keine wirkliche Unterstützung. Habe mir deine Seite mal angeschaut. Tolle Patchworksachen nähst du! Dafür fehlt mir leider die Geduld 🙂 Auch deine Nähmalereien finde ich klasse! Das mit Problem mit dem Definieren über das Gehalt habe ich auch. Zehrt schon schwer an den Nerven, wenn das Einkommen stark schwankt oder ab und zu komplett einbricht (z.b. nach Weihnachten oder im „Sommerloch“). Momentan beschäftige ich mich viel mit gesunder Ernährung und schöpfe daraus superviel Kraft zum Durchhalten. Habe dazu auch einen neuen Blog gestartet: Projekt „Besser leben“. Vielleicht wäre das ja auch was für dich.

      Liebe Grüße,
      Julia

  • Liebe Julia,
    Vor einigen Wochen bin ich auf deine Seite gestoßen und ich muss sagen ich liebe sie. Du kannst mit deiner Kreativität total inspirieren. Auch ich kenne Wishcraft und habe selbst schon ein Erfolgsteam geleitet. Warst du schon bei Gudrun Schwarzer in Osnabrück? Durch dich und David Gilmore habe ich jetzt den Mut gefunden mir mehr Raum für Kreativität zu geben. Dafür danke ich dir. Auch ich habe mit der mangelnden Wertschätzung und kein Verdienst zu kämpfen. Durch den Clownkurs bei David Gilmore habe ich verstanden, dass diese Kämpfe aber ganz viel mit mir zu tun haben. Barbara Sher sagt ja, dass man sich einen annehmbaren Job suchen soll, damit man das tun kann, was man liebt. Aber ich denke du bist absolut auf dem richtigen Weg. Bleib unbedingt dabei.
    LG Frauke

    • Hallo liebe Frauke, vielen Dank für deinen tollen Kommentar! Ich habe mich sehr über deine aufmunternden Worte gefreut. Mittlerweile habe ich keine Zweifel mehr, was mein „neues“ Berufsbild angeht. Ich habe die Freiheit, die ich immer wollte und wie andere das alles finden, ist mir mittlerweile zum Glück egal.

      Wünsche dir viel Glück & Erfolg auf deinem Weg!

      Liebe Grüße,
      Julia

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